Überforderung durch Technik, schlechte Träume und eine Verneigung

Was war ich stolz, als ich meinen ersten Post (das Post? der Post? jedenfalls nicht die Post, oder?) vorgestern veröffentlicht hatte! Offensichtlich ist es ganz leicht, einen Blog anzulegen. Es wird auch alles ganz ausführlich erklärt. Na gut: auf Englisch, also ist doch ein bisschen Rätselraten dabei. Und mit einer Ausnahme: wo logge ich mich hier bloß aus? Ich kam mir beim Ausprobieren verschiedener Möglichkeiten und Symbole vor wie der Elefant im Porzellanladen, jeden Moment unsicher, ob ich aus Versehen meinen Post wieder löschen würde oder gar mein ganzes Profil. Wahrscheinlich wegen dieser ungeklärten Frage hatte ich dann gleich einen ganz schlechten Traum von einem fremden Mann in meiner Wohnung, dessen Schuhe offenbar so schmutzig waren, dass er in jedem Zimmer große Klumpen Erde hinterließ. Einer dieser Träume, mit denen man besser nicht in die Hände eines Analytikers fallen sollte.

Noch eine Bemerkung „vorab“ – dass ich meine Söhne hier als „der Dreijährige“ und „der Siebenjährige“ bezeichne, ist geklaut. Ich übernehme das aus dem wunderbaren Buch „Stadt, Land – Schluss“ von Judith O’Reilly. Und möchte das gern als eine bewusste Verneigung verstehen – vor einer Frau und Autorin, die voller Witz, Schmerz und Herzenswärme über sich und ihre Familie und ihr Leben schreibt und deren Buch mich sehr berührt hat (Unbedingt lesen! Drei Sterne! Volle Punktzahl!). Und die Tatsache, dass ihr Buch aus einem Blog entstanden ist, hat vielleicht auch dazu beigetragen, dass ich hier einfach mal angefangen habe…

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