Pilgernotizen 1

Eine nach der anderen die Türen hinter mir schließen: die von der Kita, wo ich mich vom Sechsjahrigen verabschiedet habe; die beim Vater meiner Kinder, dem ich ihre Jacken und Sportsachen und Chipkarten und die ganze Verantwortung dalasse; meine Wohnungstür und viel später noch die Bürotür. Die Zugtür klappt zu und ich winke dem liebsten Freund zu, der mich zum Bahnhof begleitet hat.
Im Zug rechne ich aus, dass mein Buch ein Kapitel weniger hat als meine Reise Tage. Draußen blühen Heckenrosen, Holunder und Akazien, die Elbe spiegelt dicke dunkle Wolken. Meine ganz große Schwester steigt genau da aus ihrem Zug, wo ich stehe und warte.
Das Abenteuer kann beginnen.

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2 Gedanken zu „Pilgernotizen 1

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