Pilgernotizen 2

Was genau machen wir hier? Irgendwo außerhalb von Dresdens Suburbia, untergekommen bei wunderbar freundlichen Menschen, liege ich, trotz Tee und Tomatensuppe vor schierer Erschöpfung frierend, in meinem Schlafsack. Dazu kommen schlechte Nachrichten: Die Unterkünfte am Ende unserer beiden nächsten Tagesetappen stehen nicht zur Verfügung, sind geschlossen oder ausgebucht. –  Mir fehlt das Gottvertrauen, um 20 km zu laufen ohne zu wissen, dass ich hinterher irgendwo unterkommen und ausruhen kann. Was genau wollte ich beim Pilgern erleben? Das Verlorengehen? Ganz schlechte Idee – so kommt es mir jedenfalls an diesem ersten Abend vor.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s