Pilgernotizen 11

Tag 6. Viel Asphalt. Und Sonne. Aus Chemnitz heraus kürzen wir ein paar Kilometer ab, auf dem Bähnchen steht unser Tagesziel. Die Verlockung ist groß, wir könnten in 20 Minuten dort sein – stattdessen steigen wir aus und gehen los. Im nächsten Ort steht der Bus an der Haltestelle, gerade als wir an ihr vorüberkommen. Und als wir uns dorfauswärts die schattenlose Straße hochmühen, bietet auch noch ein Autofahrer an, uns mitzunehmen. Aber wir wollen ja laufen…
Eine halbe Stunde später kommen wir zu einer Pilgerherberge. Ein Aufenthaltsraum mit Bierkrügen und Jakobusfiguren, drei Pilgerurkunden aus Santiago de Compostela an der Wand. Wir dürfen rasten, uns Kaffee kochen, der Besitzer der Herberge, ein älterer Herr, erzählt von seiner letzten Pilgerfahrt, der nach Rom. Einen Pilgerstempel für unsere Ausweise hat er auch – „3000 km nach Santiago“ steht darauf.

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