Reif für die Insel: Sommerregentag

Nordsee ist eigentlich wie Ostsee, bloß nicht da. So jedenfalls kommt es mir am ersten Abend vor, als wir über die Dünen klettern und die braune Schlickerfläche vor uns haben, die dann wohl das Watt ist.
Als wir am nächsten Morgen aufwachen, ist der Himmel grau, und Regenrauschen begleitet das morgendliche Ermahnungsgeplätscher an den Familientischen im Frühstücksraum. Die Regenpausen reichen, um am Strand – schon wieder Ebbe – ein Paar Murmelburgen zu bauen und dem Wasser beim Zurückkehren zuzuschauen. Wie schnell es unsere Gummistiefel umspült, unsere schnell aufgeschaufelten Schutzwälle wegschwemmt, sich gurgelnd in den Boden saugt! Sowas kann die Ostsee dann doch nicht.
Nachmittags ist die Kinovorstellung ausverkauft, als wir noch vor dem Kino in der Schlange stehen. Also lassen wir im Kurpark beim Spielfest auch die langen Ersatzhosen nassregnen. Abends beim Krimi im Aufenthaltsraum fühle ich mich dann doch einsam. Aber dann stürmt und gewittert es, und da gehe ich lieber mal zu den Jungs ins Zimmer. Schlafen. Halb sieben geht der Tag ja wieder los.

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