Erster Advent

Zwei Tage stadtflüchtig mit dem liebsten Freund. Die ländliche Idylle – Lichterketten in den Bäumen, die Wärme der knisternden Feuerschale, das behagliche Solewasser im Schwimmbecken, regionales Apfelschwein, Quinoa und Perlgraupen auf der Speisekarte – macht zwiespältige Gefühle vor dem Zustand der Welt im Hinterkopf. Der Vorderkopf hat Mühe, das tägliche Klein-Klein hinter sich zu lassen.

Dick eingepackt an einem tiefgrauen See und am nächsten Tag an einem leuchtend blauen zu laufen ist trotzdem schön. Abends lese ich dem liebsten Freund Kästners Novembergedicht vor; wir entwerfen eine große Rätsel-Schatzsuche für den nächsten Geburtstag des Siebenjährigen. Wir haben Zeit miteinander.

Zu Hause, dann, später, schnell Adventspäckchen fertigmachen; auch für mich ist ein Paketschein im Briefkasten: Vorfreude! 

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